Glutenfrei in Venedig | eine kulinarische Reise in die Lagunenstadt

Glutenfrei in Venedig | eine kulinarische Reise in die Lagunenstadt

inklusive kostenlosem Guide

Fünf Tage La Dolce Vita in Venedig

Letze Woche war ich für fünf Tage in Venedig und möchte euch ein wenig über unsere Reise berichten, natürlich gibt es wie immer eine tolle Liste an glutenfreien Restaurants und Co. Den Venedig Guide könnt ihr hier herunterladen.

Alle Bilder zu den Restaurants findet ihr wie immer auf Instagram zum Swipen (Post mit dem Eis von Nico). Ihr könnt auch direkt über die Blog Startseite auf Instagram zugreifen, hierzu einfach in der Bildergalerie auf das entsprechende Bild klicken.

Wir wohnen ja schon recht nahe an Österreich, sodass wir mit dem Auto gefahren sind (über die Tauernautobahn). Der Plan war auf Tronchetto zu parken und dann den People Mover in die Stadt zu nehmen. Da wir aber aufgrund der ausgezeichneten Verkehrslage schon sehr früh in Italien ankamen, beschlossen wir nach Punta Sabbioni zu fahren und von dort dann mit dem Schiff nach Venedig. Lasst euch gesagt sein – es lohnt sich nicht. Gebt lieber ein paar Euro mehr aus und parkt bequem quasi direkt bei Venedig. Es ist ansonsten extrem umständlich und dauert im schlimmsten Fall über 2h bis ihr in der Stadt seid. 

Das liegt unter anderem am ÖPNV in Venedig, auch als actv bekannt. Das Vaporetto (wie es die Einheimischen nennen) fährt im mehr oder weniger regelmäßigen Takt die wichtigsten Punkte an. Keine Frage, es scheint bequemer das Schiff zu nehmen, als zu laufen, aber: gerade von und zu den Stationen Lido, Zattere, San Marco und Piazzale Roma fahren die kleinsten Schiffe, auf denen nur wenige Menschen Platz finden. Das sind aber die meist frequentierten Routen. Auf den kleinen Nebenrouten, die kaum befahren sind, fahren dann die großen Boote. Muss man nicht verstehen oder? Ein weiterer Punkt für das zu Fuß gehen ist die Pünktlichkeit, es gibt zwar einen Fahrplan, dieser wird aber nur oberflächlich eingehalten ^^ Italien eben! man ist dann oft viel schneller zu Fuß. Und zuletzt – Corona. Die Schiffe werden so vollgestopft, Abstand ist da ein Fremdwort. 

Zusätzlich lohnt sich natürlich der Fußweg alleine deshalb schon, weil man dabei unfassbar viel entdecken kann. Also: Vaporetto ja, aber nicht unbedingt in der Innenstadt. 

Apropos Vaporetto: wenn ihr unter 29 Jahre alt seid, bekommt ihr das Ticket mit dem Rolling Venice Pass wesentlich günstiger. 

Wir sind in den fünf Tagen übrigens über 70km weit gelaufen, gute Sneaker lohnen sich!

ein altes italienisches Haus nahe dem Wohnhaus von Marco Polo

Where to stay? Hotel & Co.

Unser Hotel befand sich in Dorsoduro direkt neben der Universität. Die Lage ist perfekt, gleich nebenan ist die bekannte Haltestelle Zattere, ein Supermarkt ist ebenfalls in unmittelbarer Nähe. Zu Markusplatz, Piazzale Roma und Rialtobrücke läuft man jeweils um die 20 min. 

Im Hotel gab es ein ausgezeichnetes Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen lies. Die glutenfreie Verpflegung habe ich im Vorfeld mit dem Hotel abgesprochen, meine Erwartungen wurden jedoch weit übertroffen. Es gab am Buffet keine Selbstbedienung (lediglich Marmelade und Säfte durften von Gäst*innen selbst genommen werden).

Stattdessen reichten die Angestellten alles nach Wunsch. Ein Traum für Zölis, keine Hände die im Buffet herumpatschen und mit den Brötchen überall hineinkrümeln. Das Personal hat sich auch stets die Hände gereinigt und die Produkte mit frischem Besteck gereicht. Die glutenfreien Brötchen wurden in der Küche in einem extra Ofen frisch aufgebacken. Die restlichen glutenfreien Produkte gab es einzeln verpackt in einer extra Abteilung auf Wunsch beim Buffet. 

Der Außenbereich für das Frühstück im Hotel Palazzo Venetiano

What to do in Venice – Meine Tipps für Venedig

Ein weiterer Tipp meinerseits: früh aufstehen lohnt sich. Um sechs Uhr am Markusplatz erwischt man nicht nur einen traumhaften Sonnenaufgang, sondern auch Fotos ohne Touristen. Genauso an der Rialtobrücke. Es gibt übrigens kurz vor der Brücke einen kleinen Steg, von dem normalerweise Gondeln abfahren. Am frühen Morgen könnt ihr dorrt aber wunderschöne Fotos schießen. Dieses Venedig ist so anders, als mit Unmengen an Touristen. Ihr werdet es lieben!

Der Sonnenuntergang lässt sich traumhaft nahe der Haltestelle Zattere beobachten. Dort gibt es kleine Steinbänke und nicht weit ist eine super leckere Eisdiele mit AIC zertifiziertem Eis. 

Morgens am Markusplatz – fast menschenleer

Meine Venedig-Must-Dos:

  • Sonnenaufgang am Markusplatz 
  • Nächtliche Vaporettofahrt
  • Liberia Aqua Alta (antiker Buchladen mit Katzen)
  • Sonnenuntergang mit Blick auf die Lagune
  • Einfach mal drauflosgehen und sich vielleicht sogar „verlaufen“, man entdeckt dadurch die tollsten Dinge
  • In einer traditionellen Trattoria/Osteria essen
Sonnenuntergang auf der Brücke Accademia

Hier war ich:

  • Hotel Palazzo Venetiano 
  • Gelateria Nico
  • Grom
  • Trattoria al Gazzettino 
  • Osteria al Duomo
  • Ristaurante Malibran 
  • Supermercato Conad
einer der vielen kleinen Kanäle

Venedig-Not-To-Do-Liste:

  • auf historischen Bauwerken oder Brücken sitzen (Geldstrafe)
  • Tauben füttern (hohe Strafe)
  • Einen überteuerten Kaffee am Markusplatz trinken 
  • Schiffe des privaten Anbieters Alilaguna mit dem actv Ticket nutzen (auch teuer)
  • Das Ticket nicht bei jedem Umstieg (oder überhaupt nicht) validieren 
  • Gar kein Ticket für den ÖPNV kaufen 
  • zu den Stoßzeiten Vaporetto fahren
  • Einen Touristen Hot-Spot nach dem nächsten abklappern 
  • Nur in Lokalen von großen Ketten essen
Venezianische Idylle

Nun wünsche ich euch ganz viel Spaß in Venedig! Wenn ihr lieber nach Barcelona reisen möchtet findet ihr auch hier bereits einen Guide.

Folge:
Lena
Lena

Hallo, ich bin Lena. Schön, dass du da bist!
Hinterlasse mir doch einen Kommentar oder teile den Beitrag mit deinen Freund:innen :)

Mehr von mir: Twitter | Instagram | Facebook

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Etwas suchen?