Vegane und glutenfreie Donauwelle | Soulfood Sunday #4

Vegane und glutenfreie Donauwelle | Soulfood Sunday #4

Omas Kuchenklassiker neu interpretiert

ohne Mehlmischung – auch zucker- und sojafrei möglich

Der Soulfood Sunday ist zurück und startet gleich mit einem absoluten Klassiker – Der Donauwelle. Donauwelle verbinde ich immer mit Besuchen bei meiner Oma, denn sie backt einfach mit Abstand die beste. Natürlich habe ich sie nach ihrem Rezept gefragt, jedoch musste ich es deutlich abwandeln. Herausgekommen ist eine extrem leckere glutenfreie und vegane Version, die sich auch problemlos ohne Zucker und Soja backen lässt.

Donauwelle – Der Allrounder

Die Donauwelle ist ein echter Allrounder unter den Kuchen. Man bekommt sozusagen gleich drei Rezepte in einem: Donauwelle, Marmorkuchen und Buttercreme. Wollt ihr also eine vegane Buttercreme zubereiten, könnt ihr das Rezept auch dafür verwenden.

zucker- und sojafreie Variante

Für eine zucker- und sojafreie Variante könnt ihr ein paar Zutaten ganz einfach austauschen, unter anderem wird der Zucker dann zum Beispiel durch Erythrit oder Xylit ersetzt. Anstatt Sojamehl funktioniert auch Lupinenmehl oder Ei-Ersatz. Ich verwende meistens diesen (unbezahlte Werbung|Verlinkung).

Zutaten

für den Kuchenteig

  • pflanzliche Margarine (160g)
  • Zucker/Zuckerersatz (160g)
  • Sojamehl (4 El + 8 El Wasser)
  • Reismehl hell (230g)
  • Weinsteinbackpulver (1/2 Päckchen)
  • FiberHusk (1 Tl)
  • Kakao (3 El für den dunklen Teig)
  • Mandelmilch (ca. 350 ml)
  • Sauerkirschen (1 Glas)

für die vegane Buttercreme

  • Mandelmilch (500ml)
  • Puddingpulver Vanille (1 Päckchen)
  • Schale von 1/2 Bio Zitrone
  • Zucker/Zuckerersatz (50g)
  • pflanzliche Margarine (250g – zimmerwarm)

zusätzlich

  • Zartbitterkuvertüre (100g) für den Guss
  • Küchenmaschine oder Handrührgerät
  • Topf und Schneebesen
  • Küchenwaage
  • Springform (26 cm oder 28 cm Durchmesser)
  • Tortenring (optional)

Zubereitung

Zunächst sollte das Sojamehl mit Wasser angerührt und kurz beiseite gestellt werden. Anschließend Margarine, Zucker/Zuckerersatz und Sojamehl in der Küchenmaschine, oder mit einem Handrührgerät vermengen. Während des Rührens die Hälfte der Mandelmilch, die für den Teig bestimmt ist, unterrühren. Anschließend Mehl, FiberHusk und Backpulver gut vermischen und zum Margarine-Gemisch geben. Nun die Hälfte der übrigen Mandelmilch zugießen, dabei aber auf die Konsistenz des Teiges achten. Der Teig sollte nur leicht zäh sein, ansonsten sinken die Kirschen beim Backen nicht ein. Sollte der Teig zu flüssig oder zu fest sein, dann einfach etwas mehr Mehl oder Mandelmilch hinzufügen. Der fertige Teig wird jetzt in zwei Hälften geteilt, wobei zu einer Hälfte der Kakao hinzugegeben wird. Damit auch dieser Teig nicht zu zäh wird, sollte der Rest der Mandelmilch hinzugefügt werden. Die Kirschen abtropfen lassen und beiseite stellen. Eine Springform fetten und erst den hellen und dann den dunklen Teig einfüllen, anschließend die Kirschen darauf verteilen. Der Kuchen wird nun im Backofen auf mittlerer Schiene bei 175°C Ober-und Unterhitze für 35 Minuten gebacken.

Buttercreme

Den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten, dann unter ständigem Rühren etwas abkühlen lassen, damit sich keine Haut bildet. Den Pudding nun fast vollständig erkalten lassen, aber zwischendurch das Umrühren nicht vergessen. Ist der Pudding kalt, wird er zusammen mit der zimmerwarmen Margarine, Zucker/Zuckerersatz und Zitronenschale verrührt. Die Creme nun im Kühlschrank etwas kalt stellen.

Get Together

Den Kuchen aus der Springform lösen und einen Tortenring darum legen. Wer keinen Tortenring zur Hand hat, kann auch den Rand der Springform nutzen. Die Buttercreme auf dem Kuchen verteilen und glatt streichen, anschließend wieder kurz in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit die Kuvertüre im Wasserbad, oder in der Mikrowelle schmelzen. Den Kuchen aus dem Kühlschrank nehmen und die Kuvertüre gleichmäßig darauf verteilen. Vor dem Anschneiden sollte der Kuchen nochmals für ein paar Stunden gekühlt werden.

Anschneiden und Servieren

Vor dem Anschneiden den Tortenring vorsichtig mit einem angewärmten Messer entfernen. Ich habe den Fehler gemacht, das Messer nicht anzuwärmen. Deshalb ist die Kuvertüre am Rand meines Kuchens stark gesplittert. Auch zum Anschneiden deshalb ein warmes Messer benutzen, um Schokoladenbruch zu vermeiden. Nun könnt ihr euch den leckere Kuchen schmecken lassen.

Processed with stamp

Mehr #soulfoodsunday Rezepte findet ihr hier, zu weiteren Backrezepten geht es hier entlang

Viel Spaß beim Backen!

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