NACHHALTIGKEIT | 10 Tipps die jeder im Alltag umsetzen kann

MEIN START INS THEMA NACHHALTIGKEIT UND WAS ICH MITTLERWEILE ANDERS MACHEN WÜRDE

Werbung ohne Auftrag/Markennennung Disclaimer: Das Thema Nachhaltigkeit ist sehr emotional. Ich möchte niemanden angreifen und mich selbst nicht als Paradebeispiel für ein nachhaltiges Leben darstellen. Nobody is perfect!

WIE ALLES ANFING

Ich weiß nicht mehr genau wann ich begonnen habe mich mit dem Thema Nachhaltigkeit bewusst auseinanderzusetzen. Ich glaube es war wie bei den meisten Leuten ein schleichender Prozess, welcher auch nie wirklich endet. Meine Schwester interessiert sich schon länger für nachhaltige Themen und hat mich auch inspiriert etwas zu ändern, aber auch Blogger wie z.B. Louisa Dellert haben dazu beigetragen. Vor einigen Jahren habe ich regelmäßig neue Drogerieprodukte geshoppt und mir keine Gedanken über Konsum, Umwelt oder Nachhaltigkeit gemacht, doch der Gedanke an die Verschmutzung der Meere, den Plastikmüll, die bedrohten Tiere und die Gesundheitsgefahren für die Menschen ließen mich umdenken. Ich begann auszusortieren, meine Ernährung umzustellen und bewusster zu kaufen. Seit dem Jahreswechsel beschäftige ich mich auch mit Fair Fashion.

KLEINE DINGE DIE VIEL BEWIRKEN

Viele Menschen fühlen sich beim Thema Nachhaltigkeit überfordert, es ist verwirrend, man will alles richtig machen und macht doch alles falsch. Wie findet man sich zurecht im Dschungel der 1000 Möglichkeiten? Und was setzt man als Erstes um?

“Jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein wichtiger und absolut richtiger Schritt. Es ist nur wichtig anzufangen!”

10 TIPPS FÜR DEINEN ALLTAG

  • Bringe ein “Keine Werbung” Schild an deinem Briefkasten an  
  • Verwende eine Zahnbürste aus Bambus oder anderen zertifizierten Hölzern
  • Bring deine eigene Einkaufstasche mit
  • Kaufe Mehrweg statt Einweg
  • Kaufe so wenig Verpackung wie möglich und am besten ohne Plastik
  • Bring deine eigene Trinkflasche mit
  • Bring dein eigenes Essen mit
  • Brauche deine Produkte auf bevor du neue kaufst
  • Hinterfrage dein Konsumverhalten
  • Kaufe wenn möglich gebraucht

Natürlich sind viele Punkte sehr individuell. Ich habe zum Beispiel schon immer gerne Leitungswasser getrunken und deshalb keine Mineralwasserflaschen gekauft. Zudem besitze ich einen SodaStream mit Glasflaschen, welchen ich aber nur äußerst selten benutze. Ein Zylinder reicht bei mir mehr als ein Jahr. Andere Leute kaufen täglich Wasser in Einweg Flaschen. Setze dort an wo es dir leicht fällt.

In meinem Fall war das z.B. immer eine eigene Tasche zum Einkaufen mitzunehmen und für Spontankäufe immer einen Jutebeutel im Rucksack zu haben. Zudem kann wirklich jeder ein “Keine Werbung” Schild am Briefkasten anbringen. Ich habe mit einem Labelmaker ein Schild angefertigt und seither werde ich nicht mehr mit Werbung und kostenlosen Zeitungen zugemüllt. Ich habe für euch einen “Keine Werbung” Sticker erstellt und ihr könnt ihn (idealerweise auf Stickerpapier) ausdrucken und am Briefkasten anbringen.

“Öko ist in, trau dich etwas zu verändern”

Trau dich an neue Dinge heran und probiere sie aus. Zum Bespiel kannst du dir wiederverwendbare Strohhalme aus Glas oder Metall kaufen, einen Rasierhobel benutzen (der übrigens nicht so gefährlich ist wie er klingt) oder feste Seife kaufen. Auch eine vegetarische oder vegane Ernährung ist ein Schritt für die Umwelt. Neue Rezepte auszuprobieren macht Spaß und Essen wärmt die Seele. Auf meinem Blog findest du schon einige vegane Rezepte.

WAS ICH ANDERS GEMACHT HÄTTE

Manches würde ich mit meinem Wissen von heute anders machen. Dazu gehört, dass ich mich viel früher mit dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit hätte beschäftigen sollen. Es betrifft die Zukunft von uns allen und doch ist es nach wie vor ein Thema über das nicht ehrlich gesprochen wird.

Zudem würde ich nicht so schnell neue nachhaltige Produkte kaufen, denn noch nachhaltiger ist es, vorhandene Ressourcen zu nutzen und alte Produkte aufzubrauchen, bevor man neue kauft. Ich habe sehr sensible Haut, weshalb ich häufig mein Duschgel gewechselt habe – dementsprechend viele Produkte besaß ich auch. Mittlerweile habe ich das meiste verschenkt oder alte umgekippte Produkte entsorgt.

“Buy less, choose well, make it last”

Vivienne Westwood

Weniger von allem. Das ist meiner Meinung nach der Schlüssel. Erst wenn man das eigene Konsumverhalten hinterfragt stellt man häufig fest wie viele unnötige Dinge man besitzt. Influencern zu entfolgen, bei denen es nur um Konsum geht und die jeden Tag eine andere Creme in die Kamera halten, finde ich eine sehr effektive Lösung. So lässt man sich nicht zum Kauf von unnötigen Dingen verleiten.

Es gibt aber auch eine Sache die ich früher hätte kaufen sollen und zwar eine anständige Edelstahltrinkflasche. Ich habe die meiste Zeit leere Glasflaschen von passierten Tomaten aufgefüllt, leider sind diese nach langem Gebrauch nicht mehr sonderlich dicht und auch nicht bruchsicher. So zerbrach ich aus Versehen eine dieser Flaschen im Hörsaal. Schöne und nachhaltige Trinkflaschen, die auch als Thermosflasche verwendet werden können bekommt man z.B. bei Kantine 51 Nord.

Einen Testbericht über nachhaltigere Schokolade habe ich übrigens hier geschrieben, schau doch mal vorbei!