veganes & glutenfreies Tiramisu | Soulfood Sunday #5

veganes & glutenfreies Tiramisu | Soulfood Sunday #5

Der italienische Dessert Klassiker mal anders

vegan, glutenfrei und ohne Soja | optional zucker- und alkoholfrei

Wer kennt es nicht, leckeres, cremiges und saftiges Tiramisu getoppt mit einer richtig dicken Schicht Kakao. Auf fast allen Familienfeiern gab es bei uns Tiramisu und auch später war es auf jeder Party der Renner. Klassisches Tiramisu ist aber leider ziemlich unvegan und definitiv nicht glutenfrei. Zeit das zu ändern! Hier kommt das Rezept für ein unschlagbar cremiges Tiramisu. Vegan, glutenfrei und zudem ohne Soja. Optional könnt ihr es auch zucker- und oder alkoholfrei zubereiten.

Die Löffelbiskuits

Für ein gutes Tiramisu brauchen wir selbstverständlich Löffelbiskuits. Da mir bis jetzt keine veganen und glutenfreien Kekse dieser Art bekannt sind, backen wir sie einfach selbst. Hierfür brauchen wir für ca. 25 Stück:

  • 120g Zucker oder Erythrit/Xylit + Zucker zum Bestreuen der Kekse
  • 250g Reismehl hell
  • 1/2 gestrichener Tl Xanthan
  • 50g Speisestärke (glutenfrei, Maisstärke)
  • 1 Tl Vanillepaste
  • Schale einer Bio Zitrone
  • 90g Rapsöl (es geht aber auch jedes andere neutrale Öl)
  • 200g Sprudelwasser
  • 15g Weinsteinbackpulver (normales Backpulver geht auch, dann aber nur 8g)
  • 1 Prise Salz

Zuerst den Zucker zusammen mit der Vanille, Salz und Öl mit einem Handrührgerät oder der Küchenmaschine verrühren. Anschließend das Mehl mit der Speisestärke und dem Xanthan vermengen und in die Schüssel zu dem Öl-Zucker-Gemisch sieben. Die Zitronenschale hinzufügen. Nun unter langsamen Rühren das Sprudelwasser zugießen, sobald es verbraucht ist nur noch kurz weiterrühren. Der Teig sollte leicht zähflüssig sein. Die Konsistenz ist wichtig, da wir den Teig nun mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer großen Lochtülle auf ein Backblech, ausgelegt mit Backpapier, spritzen. Die Kekse sollten ca. 10 cm lang sein, achtet zudem auf genügend Abstand zwischen den Keksen. Sollte der Teig zu flüssig sein, gebt noch etwas Mehl oder Stärke hinzu, ist er zu fest noch ein wenig Sprudelwasser. Das Sprudelwasser sorgt übrigens dafür, dass unsere Kekse etwas lockerer werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann übrigens auch einen oder zwei Kekse zur Probe backen. Vor dem Backen die Kekse nun noch mit reichlich Zucker bestreuen und anschließend bei 170 Grad Umluft für 25-30 Minuten backen. Bevor wir die Kekse weiterverwenden können müssen sie noch vollständig abkühlen.

Die Creme

Ich habe schon die verschiedensten Rezepte für veganes Tiramisu ausprobiert und für die Cremes von Seidentofu bis Sojaquark mit Margarine schon alles ausprobiert. Richtig zufrieden war ich damit nie. Vor einiger Zeit brachte die Firma Schlagfix dann das Produkt “Creme wie Mascarpone” (unbezahlte Werbung) auf den Markt und ich habe es kurzerhand für die Creme des Tiramisu verwendet. Da Tiramisu an sich bereits nicht sehr gesund ist, kann man meiner Meinung nach über dieses Fertigprodukt hinwegsehen. Es funktioniert aber auch prima mit Sojaquark und Margarine oder veganem Frischkäse. Wir benötigen:

  • 500g Schlagfix Creme wie Mascarpone (= 2 Packungen, alternativ: 400g Sojaquark mit 100g Margarine oder 100g veganem Frischkäse, aber dann nicht mehr sojafrei. Für eine sojafreie Ersatzvariante geht auch der cremige Quark von Simply V)
  • 6 gehäufte EL Zucker oder Erythrit/Xylit
  • Schale 1 Bio Zitrone
  • etwas Amaretto oder Bittermandel-Aroma (Backaroma) für die alkoholfreie Version
  • 50ml Mandelmilch
  • 1 Prise Salz

Alle Zutaten für die Creme sollten zimmerwarm sein, so lassen sie sich leichter verrühren. Nun also alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und gut mit dem Handrührgerät vermengen, bis eine glatte Creme entstanden ist. Anschließend abschmecken, je nach Geschmack kann noch etwas Zucker oder Amaretto/Bittermandel-Aroma hinzugegeben werden. Die Creme beiseite stellen und inzwischen den Kaffee vorbereiten.

Der Kaffee

Für den Kaffee benötigen wir lediglich zwei Zutaten:

  • 4 Tassen Espresso (am besten kalt, falls ihr keinen Espresso habt geht auch normaler Kaffee, dann aber nur 1 Kaffeetasse)
  • 1 Schuss Amaretto oder etwas Bittermandel-Aroma

Get Together

Den Kaffee mit dem Amaretto oder Bittermandel-Aroma verrühren. Eine ovale Form bereitstellen und eine kleine Menge Creme auf dem Boden verteilen. Hier wirklich nur wenig nehmen, diese Schicht dient vor allem dazu, dass die Kekse besser haften. Die Löffelbiskuits nun nacheinander in das Kaffee-Amaretto-Gemisch tunken und warten bis sie sich etwas vollgesaugt haben und anschließend in der Form gleichmäßig verteilen. Die Lage der Zuckerseite (oben-unten) ist hierbei völlig egal. Nun die Hälfte der Creme gleichmäßig auf den Löffelbiskuits verteilen und dann wieder mit einer zweiten Schicht Keksen bedecken. Die selbstgebackenen Löffebiskuits saugen sich übrigens nicht so gut mit Kaffee voll ,wie gekaufte. Deshalb können sie ruhig ein weniger länger als gewöhnlich im Kaffee baden. Zum Schluss noch den Rest der Creme auf den Keksen verteilen und glattstreichen. Das Tiramisu jetzt für mindestens 6 Stunden – besser über Nacht – in den Kühlschrank stellen.

Grande Finale

Vor dem Servieren das Tiramisu noch mit Kakao bestäuben. Das am besten wirklich erst kurz vor dem Servieren machen, da der Kakao sonst schnell in die Creme einzieht. Wer mag kann das Dessert nun noch mit veganem Schokoladensirup und oder Kaffeebohnen garnieren.

Lasst euch jetzt das leckere Tiramisu schmecken! Weitere Soulfood Sunday Rezepte gibts hier, mehr Inspiration für Desserts hier.

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